Familienbad Bardowicker Strand

Planungsbüro: Polyplan GmbH, Fahrenheitstr. 1, 28359 Bremen
Auftraggeber: Samtgemeinde Bardowick
Ort: Schulstraße 8, 21257 Bardowick
Zeitraum: 2003-2004

 

Das stillgelegte Freibad in Bardowick wurde in ein attraktives Naturfreibad umgestaltet. Dazu wurde das vorhandene Becken erweitert und mit flachen Einstiegszonen versehen. Die Aufbereitung des Beckenwassers erfolgt über einen "Neptun"-Bodenfilter und einen Nassfilter. Als Füllwasser wird aufbereitetes Grundwasser verwendet.
 
Nutzungsbereich
Der Nutzungsbereich in Bardowick umfasst eine Gesamtwasserfläche von 1.539 m². Dieser teilt sich in einen Nichtschwimmerbereich von 725 m² mit einer mittleren Wassertiefe von 0,65 m und einen Schwimmerbereich von 664 m² mit einer mittleren Wassertiefe von 2,15 m. Als Wasserattraktionen finden sich ein Sprungfelsen mit 1 m und 2 m Absprüngen und eine Seilfähre. Zudem gibt es einen 70 m² großen Kleinkindbereich mit besonders intensiver Wasserdurchströmung sowie eingebauten Staustufen.
 
Wasseraufbereitung
Um eine gleich bleibend hohe Wasserqualität zu gewährleisten, wird das Beckenwasser ständig aufbereitet. In Bardowick wird Grundwasser als Füllwasser verwendet, das vor Gebrauch enteisent und entphosphatisiert wird. Zur Aufbereitung des Beckenwassers ist ein System aus zwei unabhängigen Reinigungsstufen installiert. Der Bodenfilter Neptun sorgt für eine hohe hygienische Betriebssicherheit. Das Wasser wird versprüht und sickert dann durch den Filterkörper. Der Nassfilter ist als Feinfilter ausgelegt und sichert eine hohe Transparenz des Wassers. Er dient gleichzeitig als Schwallwasserteich und ist mit verschiedenen Wasserpflanzen bepflanzt. Die Kombination dieser Filtersysteme mit ihren spezifischen Reinigungsleistungen in Verbindung mit einer intelligenten Mess- und Steuerungstechnik garantiert eine dauerhaft optimale Wasserqualität. Alle Führungsgrößen und Meldungen gehen in eine zentrale SPS (Speicher-Programmierbare-Steuerung) ein, so dass die Reinigungsleistung den aktuellen Erfordernissen angepasst werden kann und die Betriebskosten durch besonders effizienten Energieeinsatz minimiert werden. Die Betriebsdaten können per Datenfernübertragung den Wartungsingenieuren zugänglich gemacht werden.
 
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