Natur­bad Info

Neu­ig­kei­ten rund ums Natur­bad

Seit den 1990er Jah­ren sind Natur­frei­bä­der Stück für Stück der Nische ent­wach­sen und haben heu­te einen fes­ten Platz in der Bäder­land­schaft. Mehr als 300 öffent­li­che Bäder und mehr als 1.000 Natur-Schwimm­tei­che wur­den seit­dem gebaut.

Grund­la­ge ist eine Tech­no­lo­gie, die statt Chlor bio­lo­gi­sche Mecha­nis­men nutzt, um das Was­ser optisch und hygie­nisch rein zu hal­ten. Bei der Pla­nung und bei dem Betrieb ste­hen sowohl öko­no­mi­sche als auch öko­lo­gi­sche Zie­le im Vor­der­grund. Gleich­zei­tig freu­en sich die Bade­gäs­te über eine natür­li­che Umge­bung und haut­ver­träg­li­ches Was­ser.

Die Natur­bad­in­fo ist eine jähr­lich erschei­nen­de Zeit­schrift der ABS, in der die neu­es­ten Ent­wick­lun­gen rund um öffent­li­che Natur­frei­bä­der vor­ge­stellt und dis­ku­tiert wer­den. Im Fol­gen­den wird eine Aus­wahl an Arti­keln prä­sen­tiert.

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Mach­bar? Betriebs­was­ser­nut­zung aus einem Chlor­frei­bad zur Bewäs­se­rung von Grün­flä­chen

Mach­bar? Betriebs­was­ser­nut­zung aus einem Chlor­frei­bad zur Bewäs­se­rung von Grün­flä­chen

Der Ein­satz von Was­ser aus dem Betrieb eines kon­ven­tio­nel­len Frei­bads für die Bewäs­se­rung von Grün­flä­chen mag in der Natur­bad­in­fo etwas unge­wöhn­lich sein. Das gro­ße Was­ser­spar­po­ten­ti­al und die viel­schich­ti­gen Fra­ge­stel­lun­gen bezüg­lich der Geneh­mi­gungs­fä­hig­keit dürf­ten aller­dings für vie­le Betrei­ber von Inter­es­se sein.

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Wo geba­det wird, steigt die Trü­bung?

Wo geba­det wird, steigt die Trü­bung?

Stei­gen­de Trü­bungs­wer­te an war­men Tagen mit hohem Besu­cher­auf­kom­men ken­nen vie­le Bade­be­trie­be aus der Pra­xis. Durch die Baden­den wer­den ver­mehrt Nähr­stof­fe ein­ge­tra­gen, die das Algen- und gene­rel­le Phy­to­plank­ton­wachs­tum begüns­ti­gen und zu einer stär­ke­ren Ein­trü­bung des Was­sers füh­ren.

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Kunst in Bädern – Die drei Frau­en im Natur­bad Maria Ein­sie­del

Kunst in Bädern – Die drei Frau­en im Natur­bad Maria Ein­sie­del

Das Natur­frei­bad Maria Ein­sie­del ist mit sei­ner idyl­li­schen Lage in der Nähe der Isar und den herr­li­chen Lie­ge­wie­sen mit schö­nem altem Baum­be­stand eine ein­zig­ar­ti­ge und die ältes­te Bade­an­stalt die­ser Art in Mün­chen. Das Bad ist aber auch ein klei­ner Skulp­tu­ren­park, denn drei „Sire­nen“ locken Kunst­in­ter­es­sier­te in die park­ähn­li­che Bad­an­la­ge.

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Kein Ekel vor Egeln

Kein Ekel vor Egeln

Ein Natur­frei­bad ist ein Lebens­raum für vie­le unter­schied­li­che Orga­nis­men. Eini­ge von ihnen berei­ten Bade­gäs­ten immer wie­der Unbe­ha­gen, obwohl die meis­ten von ihnen unschäd­lich für den Men­schen sind und sogar eine gro­ße öko­lo­gi­sche Bedeu­tung haben. Ins­be­son­de­re Egel sto­ßen immer wie­der auf Ableh­nung, wes­halb die­se Tier­grup­pe hier ein­mal näher vor­ge­stellt wer­den soll.

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